Die DME-Software enthält einen einfachen DCC-Speicherdienst für die digitalen Messdatenberichte der Teilnehmenden, die dem DCC-XML-Schema folgen und ausschließlich zu Demonstrationszwecken dient.
Dieser DCC-Speicherdienst wendet grundlegende FAIR-Prinzipien an und macht DCCs über eine persistente ID online zugänglich. Über die ID kann der DME auf Messdaten zugreifen. Die Daten sind als DCC XML gegeben, was die Interoperabilität sichert.
Alle gespeicherten Messberichte können über einen Zeitsignaturdienst einer dritten Partei digital vor unberechtigter Manipulation geschützt werden, wodurch die Authentizität der Daten für alle Nutzenden gewährleistet wird. Für die Erzeugung der Signatur (Zeitstempel) werden die Messberichte zunächst auf dem Server der PTB in einen Hash Wert umgewandelt. Zur Signatur wird nur der Hashwert an den Drittanbieter gesendet, wodurch der Drittanbieter absolut keine Informationen über die signierten Daten hat, außer einem kryptischen Hash-Wert.
Dieser Dienst ermöglicht es allen Nutzern, öffentliche digitale Messberichte zu suchen, deren Echtheit zu überprüfen, herunterzuladen, zu verlinken und die Verlinkung aufzuheben, um sie für Benchmarking- oder Vergleichszwecke zu nutzen. Darüber hinaus kann ein registrierter Nutzer sowohl öffentliche als auch private digitale Messberichte hochladen, wodurch er zum Eigentümer dieser digitalen Assets wird, und diese anschließend freigeben oder löschen kann.
Auf private digitale Messberichte kann nur durch die Weitergabe ihrer PID zugegriffen werden. Es ist für Dritte praktisch unmöglich, ein privates digitales Dokument zu manipulieren, es sei denn, es wurde von seinem Eigentümer freigegeben. Alle Daten die geschützt sind (privat), können nur über eine kryptische ID abgerufen werden. Die ID berechtigt nur zum Lesen der Daten.